News & Events
Zur Information - hier die Termine der Vorstandssitzungen
der PWB im Jahr 2010:
13. April 2010 - 2. VS und MGV 2010
08. Juni 2010 - 3. VS
21. Sept. 2010 - 4. VS
Der Infotag WASSER 2010 wird am 18. Nov. 2010 statt finden.
Interessensgemeinschaft Plattform Wasser Burgenland wächst weiter
Die Plattform Wasser Burgenland freut sich über ein neues Mitglied in der Interessensgemeinschaft. Der Wasser- und Abwasserverband Lockenhaus ist mit Wirkung 1.1.2010 neues Mitglied der Plattform Wasser Burgenland. Nach dem positiven Vorstandsbeschluss vom 3. Feber 2010 über das Ansuchen des WAVL wird bereits am 13. April 2010 ein Delegierter in die Mitgliederversammlung entsandt.
PWB tritt für verstärkte öffentliche Förderung von Rohrleitungssanierungen und nachhaltigen Grundwasserschutz ein
Heute, 20.11.2009, fand in der Wirtschaftskammer Eisenstadt der 4. Infotag Wasser der PLATTFORM WASSER BURGENLAND statt. Rund 150 Teilnehmer konnten sich im Rahmen der Vorträge und Fachausstellung über branchenspezifische Neuerungen rechtlicher Rahmenbedingungen, angewandter Technologien und über Fortbildungsmöglichkeiten informieren. Es wurden aber auch die wesentlichen zukünftigen Herausforderungen für die Wasserversorger thematisiert. So stellt der in den nächsten Jahren zu erwartende Anstieg beim Investitionsbedarf für die Sanierung der bestehenden Leitungssysteme eine immense Herausforderung dar. Aber auch der nachhaltige Schutz unserer für die Trinkwasserversorgung genutzten Grundwasserressourcen fordert den vollen Einsatz der regionalen Wasserversorger. Im Rahmen der Pressekonferenz betonten die Referenten LR Ing. Falb-Meixner, NR Gerhard Steier, DI Manfred Eisenhut (ÖVGW) und der Hausherr, Obmann der PWB DI Dr. Helmut Herlicska, die vom Infotag Wasser 2009 ausgehenden positiven Impulse für die burgenländische Wasserversorgung.
„Im Burgenland wurden große Teile der Leitungsnetze in den 50er, 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts ausgebaut und damit die Grundlage für großräumige Wasserversorgungsnetze geschaffen“, erklärt der Obmann der Plattform Wasser Burgenland (PWB) DI Dr. Helmut Herlicska. „Ziel war es, durch eine zentrale Versorgung Seuchen und Epidemien, die häufig von Hausbrunnenanlagen ausgingen, einzudämmen, sowie permanent eine ausreichende Wassermenge zur Verfügung zu stellen. Trotz laufender Wartungs- und Reparaturtätigkeiten, haben die damals verlegten Leitungen heute bereits ein Alter erreicht, das mehr und mehr vollständige Leitungserneuerungen notwendig macht. Der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland hat als einer der am längsten bestehenden Wasserverbände des Burgenlandes eine Studie bei der TU Graz in Auftrag gegeben, die diese Erkenntnis wissenschaftlich untermauert. Die Ergebnisse sind aufgrund der Struktur der Rohrnetze auch auf die anderen Wasserversorger umzulegen. Aktuelle Untersuchungen des Wasserverbandes Mittleres Burgenland zeigen genau in die gleiche Richtung. Der daraus resultierende Bedarf an Rohrleitungsrehabilitationen fordert von den Wasserversorgern einen enormen Kraftakt im Investitionsbereich. Hier ist aber auch die öffentliche Hand gefragt, die Wasserversorger bei der Erfüllung ihres Versorgungsauftrages verstärkt zu unterstützen. Dabei ist vor allem die Erhöhung der Fördersätze erforderlich, um Verbänden, Genossenschaften und Gemeinden zu ermöglichen, diese erforderlichen Sanierungen bzw. Erneuerungen durchzuführen. Der heutige „Infotag Wasser 2009“ soll auch dazu dienen, diese neue Herausforderung für die burgenländischen Wasserversorger zu diskutieren und Lösungsansätze auf breiter Basis zu finden.“ so Obmann DI Dr. Herlicska.
Die Plattform Wasser im Zeichen des
Meinungsaustausches und der Wissensvermittlung
Der Bereichsleiter Wasser der österreichischen Dachorganisation der Gas- und Wasserversorger, begrüßt das Engagement der Plattform Wasser Burgenland. „Durch den permanenten Interessens- und Wissensaustausch können sich auch kleinere Wasserversorger verstärkt an Entwicklungsprozessen im Bereich der regionalen, nationalen, bis hin zur internationalen Wasserwirtschaft beteiligen.“ erklärt DI Eisenhut. „Beim heutigen Infotag Wasser informiert die ÖVGW über Fortbildungsmaßnahmen im Fachbereich Wasser. Die Aus- und Weiterbildung ist eine wesentliche Voraussetzung um die sehr großen Investitionen in die Infrastruktur optimal zu nutzen und die Wasserqualität zu sichern. Aber auch der Nationale Gewässerbewirtschaftungsplan, ist eines der wichtigsten Themen der heutigen Veranstaltung. Hier darf man nicht vor Gebieten mit steigenden Nitrat und Pestizidwerten die Augen schließen, sondern muss gerade dort erforschen warum es zu den Steigerungen kommt, und entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen.“
Unser ausgezeichnetes Trinkwasser
muss den nächsten Generationen erhalten bleiben
„Grundwasser ist unser wohl wichtigster regionaler Rohstoff und soll primär der Trinkwasserversorgung der heimischen Bevölkerung dienen. Aber auch die Ansiedlung von Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft ist vom Vorhandensein ausreichender Wasserreserven abhängig. Diese Sekundärnutzung darf aber in keiner Weise eine Gefahr für die Trinkwasserversorgung der Bürger darstellen. Durch negative Entwicklungen wie eine industrialisierte Landwirtschaft mit Massentierhaltungen dürfen unsere Wasserressourcen nicht verunreinigt werden.“ konstatiert NR Gerhard Steier. „Dahingehend muss im Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan (NGP) durch ausreichende Schutzmaßnahmen Vorsorge getroffen werden. Es kann nicht sein, dass unser Grundwasser eines Tages durch extrem kostspielige Aufbereitungsmaßnahmen „trinkbar“ gemacht werden muss. Die Kosten dafür hätten die Konsumenten, und somit die heimische Bevölkerung zu tragen. Eine solche Entwicklung entspräche nicht dem Verursacherprinzip und ist als äußerst unsozial abzulehnen.“
Sicherung der Trinkwasserversorgung ist
wichtige Aufgabe für die Zukunft
Landesrat Ing. Werner Falb-Meixner konstatierte im Rahmen der Pressekonferenz: „Wasser ist das wertvollste Lebensmittel. Die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung ist daher eine wichtige Basis für Lebensqualität und Wohlbefinden. Die anhaltende Trockenheit in den Jahren 2003 bis 2005 hat uns die Notwendigkeit einer überregionalen Trinkwasserversorgung, gespeist aus Tiefbrunnen, verdeutlicht. Nachdem die Wasserversorgung im Nordburgenland bereits seit den 60er Jahren flächendeckend ausgebaut ist, konnte mittlerweile landesweit ein Anschlussgrad von etwa 90 % erreicht werden. Die Versorgung der gesamten Landesbevölkerung mit ausreichend qualitativ hochwertigem Trinkwasser wird eine unserer wichtigsten Aufgaben der Zukunft sein.“
Eisenstadt, am 20. November 2009
Für die
Plattform WASSER Burgenland
DI Dr. Helmut Herlicska
Obmann
Ing. Ernst Pauschenwein
1. Obmann-Stv.
Ing. Robert Horvatits
2. Obmann-Stv.
Der Infotag WASSER 2009 der Plattform Wasser Burgenland findet am 20.11.2009 im WIFI Eisenstadt statt.
Programmablauf:
9.00 Uhr Eröffnung der Veranstaltung
9.45 Uhr Vortrag von Dipl.(HTL) Ing. Manfred Eisenhut (ÖVGW)
zum Thema: Aus- und Weiterbildung in der Wasserversorgung
dazwischen: Fachausstellung der Firmen des Wasserfaches
11.00 Uhr Vortrag von DI Dr. Harald Schmölzer (Graz AG)
zum Thema: Was sagt mir mein Wasserbefund
13.00 Uhr Vortrag von Ing. Anton Kerschbaum (AUVA)
zum Thema: ArbeitnehmerInnenschutz in der Wasserversorgung
13.45 Uhr Vortrag von Ing. Rudolf Stagl und Ing. Bernhard Hanifl (WLV NB)
zum Thema: Wasserverlustüberwachung im Bereich des WLV NB auf
Basis der neuen ÖVGW – Richtlinie W 63
Der Besuch dieser Veranstaltung gilt für Inhaber von Wassermeister-Zertifikaten als Fortbildungsmaßnahme gemäß Pkt. 11 der ÖVGW-Richtlinie W 10 Teil 1. Diese Veranstaltung wird mit 10 Punkten bewertet.
Plattform WASSER Burgenland tritt für öffentliche Trinkwasserversorgung ein
Eisenstadt, am 6. April 2009
Beherrschendes Thema bei der Mitgliederversammlung 2009 der Plattform WASSER Burgenland war eine mögliche Liberalisierung der Wasserversorgung. Laut Insiderinformationen aus Fachgremien soll die Privatisierung des Wassers nach der EU-Wahl am 13. Juni 09 wieder vorangetrieben werden. DI Dr. Herlicska, der Obmann der Plattform Wasser Burgenland, sowie die Delegierten zur Mitgliederversammlung sind sich bei diesem Thema jedoch einig: Nur die öffentliche Hand kann die qualitativ hochwertige und kostengünstige Trinkwasserversorgung auch für die Zukunft sichern.
Die geladene EU-Parlamentarierin Christa Prets stellte sich den Fragen der Plattform Wasser Burgenland. Fazit: Wasser muss in öffentlicher Hand bleiben.
Neben den Berichten des Kassiers und der Kontrolle über die Finanzgebarung der Plattform Wasser Burgenland, haben die Delegierten dem langjährigen Vorstand der Abt. 9 beim Amt der Bgld. Landesregierung, WHR DI Julius Marosi, die Ehrenmitgliedschaft in der Plattform Wasser Burgenland verliehen.
Öffentliche Wasserversorger sind Garanten für Investitionen in das Versorgungsnetz und Ausbau der Versorgungssicherheit – MEP Christa Prets tritt gegen Liberalisierung einDie Erfahrungen in liberalisierten Wassermärkten, wie z.B. in England haben gezeigt, dass starke Preiserhöhungen und Qualitätsverluste zu verzeichnen waren. Die Gründe dafür lagen im ungehemmten Gewinnstreben der privaten Wasserversorgungsunternehmen sowie in der Vernachlässigung der Investitions- und Instandhaltungsvorsorge aus Gründen der Kostenreduktion. Christa Prets, die den Delegierten zur Plattform Wasser Burgenland Rede und Antwort stand, erklärt, „dass die Trinkwasserversorgung Teil der Daseinsvorsorge ist und diese Aufgaben bzw. Dienstleistungen auch weiterhin von Bund, Ländern und Gemeinden – zur Zufriedenheit der versorgten Bevölkerung – erbracht werden sollen.“
WHR DI Julius Marosi, einem Pionier der Bgld. Wasserwirtschaft, wurde Ehrenmitgliedschaft verliehenAuf Antrag von Obmann Helmut Herlicska wurde dem langjährigen Vorstand der Abt. 9 (Wasser – und Abfallwirtschaft) beim Amt der Burgenländischen Landesregierung, WHR DI Julius Marosi, die Ehrenmitgliedschaft in der Plattform Wasser Burgenland verliehen. Der mittlerweile pensionierte Beamte hat sich große Verdienste um die Bgld. Wasserwirtschaft und die Wasserversorgung erworben, insbesondere im Bereich des Ausbaus der Wasserversorgung im Südburgenland und im mittleren Burgenland. Viele seiner Maßnahmen haben sich sehr positiv auf den Tourismus und die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung unseres Burgenlandes ausgewirkt.
Plattform Wasser Burgenland möchte die hohen Standards in der Bgld. Wasserversorgung langfristig sichernNeben einem umfangreichen Aus- und Weiterbildungsangebot, der Weiterentwicklung der Einkaufsgemeinschaft und der Organisation des Infotags WASSER, soll auch die Zusammenarbeit mit der ÖVGW, der Österreichischen Vereinigung für Gas und Wasser, konsequent ausgebaut werden. Damit sollen die Interessen der Mitglieder der Plattform Wasser Burgenland bestmöglich vertreten und die hohen Standards in der Bgld. Wasserversorgung langfristig gesichert werden.
| Downloads zur Pressemeldung | |||
| Dokumente | Typ | Größe | |
| 090406PRIN-MGV09-PWB | DOC | 101K | |
| 090406PRIN-MGV09-PWB | 81K | ||
| MEP Christa Prets | JPG | 366K | |
| Obmann DI Dr. Helmut Herlicska | JPG | 169K | |
| DI Julius Marosi | JPG | 31K | |
| Lebenslauf - DI Julius Marosi | 129K | ||
Vorstandssitzung der Plattform WASSER Burgenland
beim WLV Nördliches Burgenland in 7000 Eisenstadt, Ruster Straße 74
21. Jänner 2009 - 10:00 Uhr




