Interessensgemeinschaft burgenländischer Wasserversorger

Wasserleitungsverband
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Die Plattform WASSER Burgenland lädt am 13.11.2014 zum Infotag WASSER in das Franz Liszt - Zentrum nach Raiding ein.



Infotag Wasser 2014 Programm
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EinladungPDF233K

Infotag Wasser 2013 am 14. Nov. 2013

Donnerstag, 14. November 2013
auf Burg Schlaining

Öffentliche Wasserversorger und Installateure wollen Zusammenarbeit intensivieren

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v.l.n.r.: DI Andreas Riha (ÖVGW), BR Bgm. Michael Lampel, Obmann DI Dr. Helmut Herlicska, Ing. Christian Portschy, Ing. Christian Zörfuss, WHR DI Gerald Hüller

Heute fand auf Burg Schlaining der 8. Infotag Wasser der PLATTFORM WASSER BURGENLAND statt. Rund 200 Teilnehmer konnten sich im Rahmen der Vorträge und einer Fachausstellung über branchenspezifische Neuerungen, aber auch über sehr praxisbezogene Themen und über Fortbildungsmöglichkeiten informieren. Kernthema der diesjährigen Veranstaltung war die Intensivierung der Kooperation zwischen öffentlicher Wasserversorgung und den Installateuren, sowie den die Gebäudetechnik planenden Ingenieurbüros. Weitere wichtige Themen waren die Optimierung der Energieeffizienz bei Wasserversorgungsanlagen, sowie einmal mehr das Thema VORSORGE. Dazu merkte Landesrat Andreas Liegenfeld an, „dass die Herausforderung der nächsten Jahre der Erhalt der Infrastruktur und die Sanierung der bestehenden Anlagen sein wird, um auch in Zukunft die hohe Trinkwasserqualität  sichern zu können“. Diese breite Themenpalette und die Fachausstellung der Firmen aus dem Wasserfach sorgten für viel Interesse bei den Teilnehmern, sowie für angeregte Diskussionen. Bundesrat Michael Lampel, in Vertretung von LH Hans Niessl, zeigte sich von den Inhalten und dem Besuch der Veranstaltung überwältigt.

Infotag Wasser 2013
Infotag Wasser 2013

Für die Vertreter der Bgld. Wasserversorger ist klar: Das von den öffentlichen Versorgern gelieferte Trinkwasser weist eine hervorragende Qualität auf. Die Schnittstelle der öffentlichen Wasserversorgung mit der privaten Wasserversorgungsanlage bzw. Gebäudeinstallation der Haushalte führt dennoch immer wieder zu Diskussionen und Abstimmungsproblemen. Um diesen positiv zu begegnen, soll die Kooperation zwischen den öffentlichen Wasserversorgern und der Installateurinnung sowie den Ingenieurbüros ausgebaut und optimiert werden. Im Zuge eines gemeinsamen Vortragblocks, welches das Thema sowohl aus der Sicht der öffentlichen Wasserversorgung, wie auch aus jener der Installateure und der Planer beleuchtete, wurde klar, dass eine optimale Wasserqualität im Haushalt nur durch eine gute Abstimmung zwischen den beteiligten Fachleuten, und durch eine gute Information der Wasserabnehmer erfolgen kann.

KR Ing. Johannes Ernst von der Fachgruppe der Ingenieurbüros erklärt, „dass die Qualität des Wassers an der Übergabestelle zum Gebäude fast immer einwandfrei ist. Um den Konsumenten am Wasserhahn eine optimale Qualität zu bieten, ist eine fachgerecht geplante Gebäudeinstallation erforderlich“. Der Innungsmeister der Installateure Ing. Stefan Hofer meint: „Wir legen auf die qualitätsvolle Ausbildung unserer Installateure großen Wert und werden auch in Zukunft - vor allem aufgrund der vielen Neuerungen und Entwicklungen in der Technologie - sehr darauf achten, dass unsere Fachkollegen durch gute Aus- und Fortbildung auf dem neuesten Stand bleiben.“

„Der Kooperationsgedanke zwischen den Wasserversorgern und den Installateuren und Ingenieurbüros hat große Bedeutung. Nur so können die Kunden optimal betreut und eine entsprechende Wasserqualität bei den Wasserverbrauchern gewährleistet werden“, meint der Obmann der Plattform Wasser Burgenland DI Dr. Helmut Herlicska.

Infotag Wasser 2013
Infotag Wasser 2013

Optimierung der Energieeffizienz und die Nutzung von Alternativ-energien sind große Herausforderungen für Wasserversorger

Auch das Thema der Energieeffizienz, sowie die Möglichkeiten des Einsatzes von Alternativenergien wird die öffentlichen Wasserversorger in den nächsten Jahren intensiv beschäftigen. Dabei geht es einerseits vor allem darum die größten Stromverbraucher im Bereich der Wasserversorgungssysteme, die Pumpanlagen, zu optimieren, deren Effizienz zu steigern und auf Basis dessen,  Energieeinsparungen zu erzielen.

Andererseits sollen in Zukunft verstärkt Möglichkeiten wie Photovoltaikanlagen, allenfalls Windkraft, aber auch - wo sinnvoll - kleinere Trinkwasserkraftwerke zur Stromerzeugung genutzt werden. DI Johann Binder, der Energiebeauftragte des Landes Burgenland, meint dazu: „Die Energieoptimierung und der Einsatz von Alternativenergien sind ein vorrangiges Ziel des Landes Burgenland, welchem vor allem auch im heuer ausgerufenen Jahr der Energieautarkie besondere Bedeutung zukommt.“ DI Dr. Neunteufel von der Universität für Bodenkultur, welcher maßgeblich an einem Leitfaden zur Optimierung der Energienutzung bei Wasserversorgungsanlagen (herausgegeben von BMLFUW) mitgearbeitet hat, ergänzt hierzu: „Vor allem durch die Steigerung der Energieeffizienz, welche vorwiegend durch die Steigerung des Wirkungsgrades von Pumpanlagen erfolgt, kann Energie im Bereich der Wasserversorgungssysteme gespart werden und somit ein wesentlicher Beitrag zur Kostenreduktion geleistet werden.“

Die Plattform Wasser Burgenland ganz im Zeichen des Meinungsaustausches und der Wissensvermittlung

Für die Besucher des Infotag WASSER hat es neben einer Fachausstellung über branchenspezifische Neuerungen, an der sich 34 Fachfirmen beteiligten, auch sehr viele Informationen zum Thema „Aus- und Weiterbildung“, sowie Fachvorträge zu sehr praxisbezogenen Themen gegeben. DI Andreas Riha von der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach, erklärt, „dass nur über solche Veranstaltungen und diese Schiene gewährleistet werden kann, dass sich auch kleinere Wasserversorger verstärkt an Entwicklungsprozessen im Bereich der Wasserwirtschaft beteiligen können.“ Sein Vortrag zum Thema „Aktuelles aus der Wasserwelt“ und der Beitrag von DI Mario Unterwaining (BMLFUW) zum Thema “VORSORGEN in der Wasserversorgung“ brachten interessante Aufschlüsse und sorgten für intensive Diskussionen unter den Vertretern der Bgld. Wasserversorger. Auch die Beiträge von DI Dr. Roman Neunteufel (BOKU), Landesinnungsmeister Ing. Stefan Hofer, den Fachgruppenobmann der Ingenieurbüros KommR. Ing. Johannes Ernst und Ing. Christian Zörfuss (WVMB) waren hochinteressant.
„Der heutige Infotag Wasser 2013 soll auch dazu dienen, diese neuen Herausforderungen für die burgenländischen Wasserversorger zu diskutieren und Lösungsansätze auf breiter Basis zu finden“, so Obmann DI Dr. Helmut Herlicska. Vom Infotag Wasser 2013 erwarten sich der Obmann und die  burgenländischen Wasserversorger zahlreiche positive Impulse.

Unser ausgezeichnetes Trinkwasser muss den nächsten Generationen erhalten bleiben

Bundesrat Bgm. Michael LAMPEL und Landesrat Andreas LIEGENFELD erklärten im Rahmen des Infotages WASSER gemeinsam, „dass die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung eine wichtige Basis für Lebensqualität und Wohlbefinden der Bgld. Bevölkerung ist. Zu den wichtigsten Aufgaben der Zukunft zählen daher der Ausbau und vor allem die Erhaltung der Wasserleitungen auf höchstem technischem Standard. Gemeinsames Ziel ist es, das ausgezeichnete Trinkwasser auch für künftige Generationen zu erhalten.“

Eisenstadt,  am  14. November 2013

Für die Plattform WASSER Burgenland
 
DI Dr. Helmut Herlicska - Obmann
Ing. Christian Zörfuss  - 1. Obm.-Stv.         
Ing. Christian Portschy - 2. Obm.-Stv.


Die Plattform WASSER Burgenland lädt am 14.11 zum Infotag Wasser 2013


Die Plattform WASSER Burgenland trauert um Ehrenmitglied WHR DI Julius MAROSI.

„Das Ableben von WHR DI Julius Marosi hat im Burgenland große Betroffenheit ausgelöst“, so der Obmann der Plattform Wasser Burgenland, DI Dr. Helmut Herlicska.

Der 1947 in Schachendorf geborene Südburgenländer wurde 1973 in den öffentlichen Dienst aufgenommen und war von 1989 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2006 Vorstand der Abteilung 9, Wasser- und Abfallwirtschaft, beim Amt der Bgld. Landesregierung.  Im Jahre 2000 hat die Bgld. Landesregierung DI Marosi das Große Ehrenzeichen in Gold des Landes Burgenland verliehen, 2002 wurde er von Bundespräsident Klestil zum Mitglied der Öster. – Ungar. Gewässerkommission bestellt. Im Jahre 2004 wurde dem Oberwarter, der auch Mitglied des Gemeinderates (1977 - 1987) und des Stadtrates (1987 - 1997) war, das Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen.

„WHR DI Julius Marosi hat sich durch seine engagierte Tätigkeit große Verdienste um den Ausbau der Wasserwirtschaft in unserem Bundesland erworben und durch sein Wirken über die Parteigrenzen hinweg, Respekt und Anerkennung erworben“, so Herlicska. Marosi verstarb im 66. Lebensjahr.

Parte
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Parte von DI Julius MarosiPDF146K

TV-Beiträge - als Reaktion auf Presseinformation der PWB vom 24. Jänner 2013

Trinkwasser: Alle gegen Privatisierung Burgenland Heute: "Trinkwasser: Alle gegen Privatisierung"
Datum: 29.01.13
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Debatte um Wasserprivatisierung! ZIB: "Debatte um Wasserprivatisierung!"
Datum: 29.01.13
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Unser Wasser muss vor dem Zugriff durch Private geschützt werden!

Unter dem Deckmantel der EU-Richtlinie ist Ausverkauf unseres
Wassers geplant!

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Wasser ist für jeden Menschen unerlässlich und wird zu Recht als das Lebensmittel Nr. 1 bezeichnet. Dieses Gut des täglichen Lebens gilt es zu schützen. Leider musste in den letzten Tagen wieder festgestellt werden, dass große private Firmen und die Wasserindustrie ihre Fühler nach diesem österreichischen „Schatz“ ausstrecken. Hier wird unter dem Deckmantel der „Konzessionsrichtlinie“ über die Hintertür der EU versucht, die Wasserversorgung europaweit zu liberalisieren. Im Ausschuss des EU-Parlaments für Binnenmarkt und Verbraucherschutz wurde bereits über den Vorschlag für eine Richtlinie über die Konzessionsvergabe beraten, in welcher auch Wasserdienstleistungen beinhaltet sind. Schritt für Schritt wird so der Liberalisierung der Weg bereitet.

Geplanter Ausverkauf des Wassers über die Hintertür der EU!

Die Liberalisierung zielt eindeutig auf Gewinnmaximierung der privaten Unternehmungen ab, welche wiederum ihre Gewinne ungeniert von der Allgemeinheit abziehen. Dies darf in Österreich und insbesondere im Burgenland nicht passieren. Es wäre ratsam, endlich einzusehen, dass bei der Erbringung von lebenswichtigen Leistungen der Daseinsvorsorge wie der Wasserversorgung „weniger Markt“ einfach mehr bedeutet.

Es muss die Versorgung mit Gütern der Daseinsvorsorge und insbesondere mit dem Lebensmittel Nr. 1 – dem Wasser – für alle Menschen im Burgenland kostengünstig möglich sein. Die Gewährleistung einer optimalen Versorgungssicherheit und einer guten Wasserqualität kann nur von einem öffentlichen und nicht gewinnorientierten Unternehmen garantiert werden.

Die Liberalisierungs- bzw. Privatisierungstendenzen der EU im Bereich der Daseins-vorsorge gehen in die absolut falsche Richtung. Die privaten Betreiber wie Veolia, Suez, etc. sch(r)öpfen bestmöglich von der Allgemeinheit ab, um die Shareholder zu bedienen. Die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur werden dabei aber nicht getätigt, wie viele Beispiele zeigen.

„Die burgenländischen Wasserversorger sind allesamt gemeinnützig und nicht auf Gewinn ausgerichtet“, so der Obmann der Plattform Wasser Burgenland DI Dr. Helmut Herlicska: „Darum ist es unser oberster Grundsatz, die Einnahmen über den Ausbau und die Erneuerung der Infrastruktur wieder den Kunden und der Wirtschaft zukommen zu lassen. Schlechtere Qualität und höhere Preise, diesen Weg wollen wir nicht einschlagen und schon gar nicht unseren Kunden zumuten! Deshalb setzen wir uns als Interessensgemeinschaft der Bgld. Wasserversorger dafür ein, dass die Wasserversorgung in öffentlicher Hand und Verwaltung bleibt ! Wir werden alles für uns mögliche tun, dass es zu keinem Ausverkauf unseres Wassers über die Hintertüren der EU-Gremien kommt. Die Konzessionsrichtlinie darf nicht die Wasserversorgung beinhalten“, so Obmann DI Dr. Helmut Herlicska.

Entwicklungen in Frankreich und Großbritannien als abschreckende Beispiele

Erfahrungen aus anderen Ländern wie Großbritannien und Frankreich haben gezeigt, dass die Preise bei privaten Anbietern deutlich höher und die Wasserqualität und die Versorgungssicherheit oftmals deutlich schlechter als bei öffentlichen Versorgern sind.

Hier gibt es genug Berichte und Studien, die Beweis dafür sind, dass die Preise in Ländern, wo Großunternehmungen und Aktiengesellschaften (wie z. B. in Großbritannien) die Wasserversorgung übernommen haben und nach Gewinnmaximierung streben, in nur wenigen Jahren um 100 % gestiegen sind. Darüber hinaus wissen wir, dass die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur (Rohrleitungsnetz, Brunnen, Quellen, Wasserbehälter, etc.) auf ein Minimum reduziert wurden. Folge: die Preise stiegen erheblich, Versorgungssicherheit und Qualität sanken beträchtlich! Die Gründe liegen ebenfalls klar auf der Hand: Ungehemmtes Gewinnstreben der privaten Versorger und Vernachlässigung der Investitionsvorsorge aus Gründen der Kostenreduktion. Am Ende sind das Rohrleitungsnetz und die Infrastruktur derart desolat, dass die Wasserversorgung wieder von der öffentlichen Hand teuer retour gekauft und zusätzlich viel Geld für die Wiederinstandsetzung des kaputten Versorgungssystems vom Steuerzahler aufgebracht werden muss.

Hauptaufgabe der politischen Entscheidungsträger ist es daher, die Diskussion in die richtige Richtung zu lenken. Die Erfahrungen in diesen Ländern haben ganz eindeutig gezeigt, dass gewisse Dienstleistungen - nämlich jene, die der Grundversorgung der Menschen dienen - besser von der öffentlichen Hand wahrgenommen werden. Nur dadurch bleiben einerseits die Gestaltungsmöglichkeiten der Politik und andererseits die politisch - demokratischen Kontrollmöglichkeiten der Bevölkerung erhalten.

„Die Liberalisierung zielt eindeutig auf Gewinnmaximierung der privaten Unternehmungen und Spekulanten, welche wiederum ihre Gewinne ungeniert von der Allgemeinheit abziehen. Dies darf in Österreich und insbesondere im Burgenland nicht passieren. Es muss die Versorgung bei Gütern der Daseinsvorsorge und insbesondere mit dem Lebensmittel Nr. 1 – dem Wasser – für alle Menschen im Burgenland kostengünstig möglich sein. Die Gewährleistung von Versorgungssicherheit und einer guten Wasserqualität kann nur von einem öffentlichen und nicht nach Gewinn orientierten Unternehmen garantiert werden. Und genau diese Maxime ist der Erfolg der burgenländischen Wasserversorger.“ so der Obmann DI Dr. Helmut Herlicska und seine beiden Stellvertreter unisono.


Infotag Wasser 2012 am 15. Nov. 2012 in Eisenstadt

Donnerstag, 15. November 2012
in der Wirtschaftskammer Burgenland in 7000 Eisenstadt

Infotag Wasser 2012
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Einsatzpartnerschaft zur Aufrechterhaltung einer Trinkwasser-Notversorgung im Katastrophenfall initiiert

Eisenstadt - Heute fand in der Wirtschaftskammer Burgenland in Eisenstadt der 7. Infotag Wasser der PLATTFORM WASSER BURGENLAND statt. Rund 170 Teilnehmer konnten sich im Rahmen der Vorträge und einer Fachausstellung über branchenspezifische Neuerungen, aber auch über sehr praxisbezogene Themen und über Fortbildungsmöglichkeiten informieren. Zentrales Thema der diesjährigen Veranstaltung war die „Trinkwassernotversorgung im Katastrophenfall“. Nachdem im Burgenland das Jahr 2012 zum „Jahr der Sicherheit“ erklärt wurde, hat sich der Vorstand der  Plattform Wasser Burgenland seit Jänner 2012 eingehend mit der Thematik befasst. Ergebnis dieser breiten und sehr intensiven Diskussion ist, dass im Ernst- bzw. Katastrophenfall nicht eine Einzelmaßnahme den Menschen im Burgenland helfen wird, sondern es einer Fülle an Maßnahmen und Kooperationen bedarf. Die Plattform Wasser Burgenland hat daher eine Einsatzpartnerschaft mit anderen Organisationen initiiert, die im Rahmen einer Pressekonferenz  der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Landtagspräsident Gerhard Steier, in Vertretung von Landeshauptmann Hans Niessl, und Landesrat Andreas Liegenfeld, lobten das Engagement der Plattform Wasser Burgenland in dieser Angelegenheit und dankten der Interessensgemeinschaft für den Weitblick, sich mit dieser wichtigen  Thematik derart intensiv auseinander gesetzt zu haben.

Infotag Wasser 2012
Infotag Wasser 2012

Eine Exkursion in die Landessicherheitszentrale in Eisenstadt und die darauffolgenden Gespräche mit dem Koordinator der LSZ WHR Dr. Ernst Böcskör waren die Initialzündung für die ausführliche Auseinandersetzung mit dem Thema Trinkwassernotversorgung. In den letzten Monaten hat es viele Kontakte und Gespräche mit den Verantwortlichen und Experten beim Österreichischen Bundesheer, dem Österreichischen Roten Kreuz und dem Arbeiter – Samariterbund Burgenland, gegeben. In Bezug auf den Einsatz einer Trinkwasser – Paketiermaschine wurde Kontakt mit dem Dachverband Oberösterreich (OOE) Wasser aufgenommen, welcher eine derartige Anlage seit mehreren Jahren im Einsatz hat. „Das Ergebnis dieser breiten und sehr intensiven Diskussion ist, dass es nicht eine Einzelmaßnahme sein kann, die im Ernst- bzw. Katastrophenfall den Menschen im Burgenland helfen wird, sondern es einer Fülle an Maßnahmen bedarf, die zwischen Behörden, Energie- und Wasserversorgern und allen Beteiligten abgestimmt sein müssen,“ meint der Obmann der Plattform Wasser Burgenland DI Dr. Helmut Herlicska.
Die Plattform Wasser Burgenland hat aufgrund dieser Notwendigkeit die Initiative ergriffen und eine Einsatzpartnerschaft gestartet. Mit dem Arbeiter – Samariterbund Burgenland wurde eine Kooperationsvereinbarung getroffen, die sicherstellt, dass im Ernst- bzw. Katastrophenfall in kurzer Zeit eine Trinkwasseraufbereitungsanlage zur Verfügung gestellt wird. Mit dem Dachverband Oberösterreich Wasser wurde ein „Letter of intent“ unterschrieben, welcher die gegenseitige Unterstützung zur Aufrechterhaltung der Trinkwasserversorgung im Katastrophenfall zum Inhalt hat. Im Rahmen der Veranstaltung wurde die Trinkwasser – Paketiermaschine in der Praxis präsentiert.

Neben Gesprächen mit dem Österreichischen Bundesheer hat es auch intensive Beratungen mit Coca Cola Helenic Österreich (Standort Edelstal) gegeben, die allesamt gewährleisten sollen, dass bei Gefahr im Verzug und über Verlangen der Plattform Wasser Burgenland bzw. der den Katastropheneinsatz leitenden Behörde, der betroffenen Bevölkerung geholfen wird und Trinkwasser bzw. Mineralwasser für die Bevölkerung abgefüllt wird. Für 2013 ist vorgesehen, dass über den Mineralwasserverband auch die anderen burgenländischen Mineralwasser – Abfüller erreicht und in die Einsatzpartnerschaft miteinbezogen werden.

Infotag Wasser 2012
Infotag Wasser 2012

Die Plattform Wasser Burgenland ganz im Zeichen des Meinungsaustausches und der Wissensvermittlung

Für die Besucher des Infotag WASSER hat es neben einer Fachausstellung über branchenspezifische Neuerungen, an der sich 28 Fachfirmen beteiligten, auch sehr viele Informationen zum Thema „Aus- und Weiterbildung“, sowie Fachvorträge zu sehr praxisbezogenen Themen gegeben. DI Manfred Eisenhut von der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach, erklärt, „dass nur über solche Veranstaltungen und diese Schiene gewährleistet werden kann, dass sich auch kleinere Wasserversorger verstärkt an Entwicklungsprozessen im Bereich der Wasserwirtschaft beteiligen können.“ Sein Vortrag zum Thema „Neues aus der Wasserwelt“ und der Beitrag von Dr. Roman Neunteufel zum Thema “Wert der Dienstleistung Wasserversorgung“ brachten interessante Aufschlüsse und sorgten für intensive Diskussionen unter den Vertretern der Bgld. Wasserversorger. Auch die Beiträge zu den Themen „Wassermanagement – Sicherheit der Wasserversorgung“ (Ing. Rudolf Stagl + DI Gerald Bauer) bzw. „Bereitstellung von Löschwasser“, vorgetragen von Ing. Mario Pokatzke und Ing. Andreas Braunstein, waren hochinteressant.

„Der heutige Infotag Wasser 2012 soll auch dazu dienen, diese neuen Herausforderungen für die burgenländischen Wasserversorger zu diskutieren und Lösungsansätze auf breiter Basis zu finden“, so Obmann DI Dr. Helmut Herlicska. Vom Infotag Wasser 2012 erwarten sich der Obmann und die burgenländischen Wasserversorger zahlreiche positive Impulse.

Unser ausgezeichnetes Trinkwasser muss den nächsten Generationen erhalten bleiben

Bundesrat Michael LAMPEL und Bundesrat Walter TEMMEL erklärten im Rahmen des Infotages WASSER gemeinsam, „dass die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung eine wichtige Basis für Lebensqualität und Wohlbefinden der Bgld. Bevölkerung ist. Zu den wichtigsten Aufgaben der Zukunft zählen daher der Ausbau und vor allem die Erhaltung der Wasserleitungen auf höchstem technischem Standard. Ihr gemeinsames Ziel ist daher, das ausgezeichnete Trinkwasser auch für künftige Generationen zu erhalten.“


Infotag Wasser 2011 am 10. Nov. 2011 in Raiding

Donnerstag, 10. November 2011
im Franz-Liszt-Zentrum in 7341 Raiding

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Einladung Infotag Wasser 2011PDF241K

Sicherung der hochwertigen Wasserversorgung ist wichtige Aufgabe für die Zukunft

v.l.n.r.: LR Andreas Liegenfeld, Obmann DI Dr. Helmut Herlicska, LAbg. Erich Trummer und Dipl.-HTL-Ing. Manfred Eisenhut

Heute fand im Franz Liszt – Zentrum in Raiding der 6. Infotag Wasser der PLATTFORM WASSER BURGENLAND statt. Rund 160 Teilnehmer konnten sich im Rahmen der Vorträge und einer Fachausstellung über branchenspezifische Neuerungen, aber auch über sehr praxisbezogene Themen und über Fortbildungsmöglichkeiten informieren.

Thematisiert wurden aber auch der in den nächsten Jahren zu erwartende Anstieg beim Investitionsbedarf für die Sanierung der bestehenden Leitungssysteme, sowie die beschlossenen Kürzungen und Streichungen der Bundesfördermittel in der Siedlungswasserwirtschaft. Im Rahmen einer Pressekonferenz betonten die Referenten LAbg. Erich Trummer, LR Andreas Liegenfeld, DI Manfred Eisenhut von der ÖVGW, sowie der Obmann der PWB DI Dr. Helmut Herlicska, dass die Wasserversorgung des Burgenlandes einen sehr hohen Standard aufweist und die Sicherung der hochwertigen Wasserversorgung des Burgenlandes die wichtigste Aufgabe für die Zukunft ist. Unser ausgezeichnetes Trinkwasser muss auch künftigen Generationen erhalten bleiben. Vom Infotag Wasser 2011 erwarten sich die burgenländischen Wasserversorger zahlreiche positive Impulse.

Im Burgenland wurden große Teile der Leitungsnetze bereits in den 50er, 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts ausgebaut. Trotz laufender Wartungs- und Reparaturtätigkeiten,  haben die damals verlegten Leitungen heute bereits ein Alter erreicht, das mehr und mehr vollständige Leitungserneuerungen notwendig macht. Auf Basis vorhandener Studien hat die Plattform Wasser Burgenland erhoben, dass alleine für die Sanierung des in die Jahre gekommenen Wasserleitungsnetzes im Burgenland jährliche Investitionen von über € 15 Mio. bis zum Jahr 2020 erforderlich sind. Danach müssen die Sanierungsausgaben noch wesentlich (auf über € 20 Mio.) gesteigert werden, um einen Erhalt der ausgezeichneten Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Der Obmann der Plattform Wasser Burgenland erklärt, „dass allein diese Tatsache für die Bgld. Wasserversorger eine enorme Herausforderung im Investitionsbereich darstellt und hier auch die öffentliche Hand erforderlich ist, um die Wasserversorger bei der Erfüllung ihres Versorgungsauftrages zu unterstützen.“ Aufgrund der erfolgten Änderungen des Umweltförderungsgesetzes im Rahmen des Budgetbegleitgesetzes 2011 wird nun jedoch die Bundesförderung im Zeitraum 2010 bis 2013 von € 630 Mio. auf € 335 Mio. reduziert.

Für das Jahr 2013 sind keine Jahresförderquoten vorgesehen, durch die bereits beschlossene Verlängerung des Finanzausgleichs ist zu befürchten, dass für das Jahr 2014 ebenfalls keine Jahresförderquote vorhanden sein wird. „Die PWB anerkennt grundsätzlich die Notwendigkeiten der Einsparungen beim Budget. Trotzdem muss darauf hingewiesen werden, dass die beschlossenen Kürzungen bzw. Streichungen der Förderungen im Bereich der Siedlungswasserwirtschaft eine nicht zu vertretende Schwächung der Wasserversorger darstellen“, so DI Dr. Helmut Herlicska.

Durch Kürzung bzw. den Wegfall von Förderungen geht auch der positive Lenkungseffekt in Richtung einer nachhaltigen Wasserwirtschaft verloren. Bei einem Wegfall von Förderungen muss des Weiteren eine Fremdfinanzierung über den Bankensektor erfolgen, die Mehrkosten verursacht, welche letztlich über die Wassergebühren auf die Kunden umgelegt werden müssen. Die Kürzung von Bau- und Investitionsprogrammen stellt keine Alternative dar, weil dadurch die Versorgungssicherheit mittelfristig nicht mehr im heutigen Ausmaß gewährleistet wäre. 

Die Plattform Wasser Burgenland darf in diesem Zusammenhang den dringenden Appell an die Entscheidungsträger richten, die erfolgten Änderungen des Umweltförderungsgesetzes nochmals anzupassen, und vor allem für die Jahre 2013, 2014, sowie danach, für die dringend erforderlichen Investitionen Förderungen in ausreichender Höhe bereitzustellen

Die Plattform Wasser Burgenland hat sich als Interessensvertretung für das Lebensmittel Nr. 1 – das Trinkwasser – toll etabliert

Schwerpunkte der Aktivitäten in der Plattform Wasser Burgenland sind neben der Organisation des jährlich stattfindenden „Infotag Wasser“ und der Thematisierung diverser Aus- und Weiterbildungsangebote, auch ein reger Interessens- und Wissensaustausch. Die Bildung einer landesweiten Einkaufsgemeinschaft bringt zusätzliche Synergien und Einsparungen. Auch LAbg. Erich Trummer, der dem Infotag Wasser 2011 als Vertreter von Landeshauptmann Hans Niessl beiwohnte, begrüßt das Engagement der Plattform Wasser Burgenland außerordentlich. „Dies sei auch eine wesentliche Voraussetzung dafür, die sehr großen Investitionen in die Infrastruktur optimal zu nutzen und zu erhalten, sowie die Wasserqualität langfristig zu sichern.“ Die zuletzt von der Bgld. Landesregierung erlassenen Schongebietsverordnungen – die gemeinsam mit der Plattform Wasser Burgenland ausgestaltet wurden – seien Beweis dafür, dass das Thema Grundwasserschutz von den Entscheidungsträgern entsprechend ernst genommen wird. Beispiele in anderen Bundesländern zeigen, dass bei Problemen mit steigenden Nitrat- und Pestizidwerten vielfach die Augen verschlossen werden, anstatt sofortige Gegenmaßnahmen zu ergreifen.“

Auch die Bgld. Kleinstversorger sind in die wichtigsten Entwicklungsprozesse der Wasserwirtschaft eingebunden

DI Manfred Eisenhut von der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach, erklärt, „dass nur über solche Veranstaltungen und diese Schiene gewährleistet werden kann, dass sich auch kleinere Wasserversorger verstärkt an Entwicklungsprozessen im Bereich der Wasserwirtschaft beteiligen können.“ Sein Vortrag zum Thema „Neues aus der Wasserwelt“ und der Beitrag von Fr. Ing. Astrid Rompolt zum Thema “Kundenkontakt / Kommunikation mit dem Konsumenten“ brachten interessante Aufschlüsse und sorgten für intensive Diskussionen unter den Vertretern der Bgld. Wasserversorger. Auch die Beiträge zu den Themen „Umgang mit Dokumentationen im Wasserwerk“ (Ing. Bernhard Hanifl + DI  Gustav Spener) bzw. „Wassergewinnung: Sanierung von Quellfassungen und Brunnen“, vorgetragen von DI Christian Kaiser und DI Dr. Christian Schmid, waren hochinteressant.
„Der heutige Infotag Wasser 2011 soll auch dazu dienen, diese neuen Herausforderungen für die burgenländischen Wasserversorger zu diskutieren und Lösungsansätze auf breiter Basis zu finden“, so Obmann DI Dr. Helmut Herlicska.

Unser ausgezeichnetes Trinkwasser muss den nächsten Generationen erhalten bleiben

Landesrat Andreas Liegenfeld konstatierte im Rahmen der Pressekonferenz, „dass die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung eine wichtige Basis für Lebensqualität und Wohlbefinden der Bgld. Bevölkerung ist. Zu den wichtigsten Aufgaben der Zukunft zählen daher der Ausbau und vor allem die Erhaltung der Wasserleitungen auf höchstem technischem Standard. Die Förderschwerpunkte müssen sich von der Neuerrichtung auf die Sanierung bestehender Anlagen verlagern und auch Maßnahmen zur langfristigen Wasservorsorge werden eine immer wichtigere Rolle spielen. Mein Ziel ist es, unser ausgezeichnetes Trinkwasser auch für künftige Generationen zu erhalten.“

Eisenstadt,  am  10. November 2011

Für diePlattform WASSER Burgenland 

DI Dr. Helmut Herlicska - Obmann
Ing. Ernst Pauschenwein - 1. Obm.-Stv.            
Ing. Robert Horvatits - 2. Obm.-Stv.


Vorstand der Plattform Wasser Burgenland zu Besuch in der Bgld. Landessicherheitszentrale

Im Rahmen einer Exkursion hat HR Dr. Ernst Böcskör, der Geschäftsführer der Landessicherheits-zentrale, am 21. Sept. 2011 den Vorstand der Plattform Wasser Burgenland in deren Räumlichkeiten  empfangen. Nach einer kurzen Einführung stand ein Rundgang am Programm, wo sich die Vertreter der Interessensgemeinschaft der Bgld. Wasserversorger, einen Überblick über die äußerst interessante und am neuesten Stand der Technik stehende Zentrale, machen konnten.

Beide Institutionen haben für die Zukunft eine noch engere Kooperation vereinbart. Resultat dessen soll sein, dass im Ernstfall eine optimale Kooperation zwischen den Wasserversorgern und der LSZ ermöglicht wird.

Eisenstadt, am 23. September 2011


Plattform Wasser Burgenland wächst und hat ein neues Mitglied

v.l.n.r.: Ing. Robert Horvatits, WHR DI Julius Marosi, Mag. Nikolaus Sauer, DI Dr. Helmut Herlicska, Ing. Anton Schedl, DI(FH) Christian Kucevic, Ing. Ernst Pauschenwein, Ing. Christian Zörfuss, Ing. Gerhard Kremsner, Bgm. Rudolf Pfneisl und Robert Necker

Die Interessensgemeinschaft der burgenländischen Wasserversorger  wächst weiter und vertritt nunmehr die Interessen jener Wasserversorger, die über 80 Prozent der Bevölkerung im Burgenland mit qualitativ hochwertigem und kostengünstigem Wasser versorgen. Nach dem Beitritt des WASSER- UND ABWASSERVERBANDES LOCKENHAUS & UMGEBUNG im Vorjahr, hat sich nun auch der WASSERVERBAND STÖGERSBACHTAL für ein Engagement in der Plattform Wasser Burgenland entschieden. Der Beitritt erfolgte mit Wirkung 1. Jänner 2011.

Das Ansuchen des Wasserverbandes Stögersbachtal wurde vom Vorstand der Plattform Wasser Burgenland einstimmig angenommen. Obmann DI Dr. Helmut Herlicska heißt das neue Mitglied herzlich willkommen, lädt zur regen Mitarbeit ein und meint in seinem Statement: „Es freut mich, dass sich die Mitgliederversammlung des in Markt Allhau beheimateten Wasserversorgers für einen Beitritt zur Plattform Wasser Burgenland entschieden hat und diese damit weiter wächst“. Er sei überzeugt, „dass auch das neue Mitglied von diesem Engagement, der Einkaufsgemeinschaft und dem regen Wissens- und Erfahrungsaustausch in der Plattform profitieren werde.“

Kürzung und Streichung der Förderungen in der Wasserwirtschaft werden strikt abgelehnt

Ein weiteres Thema der Vorstandssitzung in Klostermarienberg waren die vom Umweltministerium geplanten Kürzungen bzw. Streichungen der Förderungen in der Siedlungswasserwirtschaft. Die Novelle des UFG (Umweltförderungsgesetz), welche im Rahmen des Budgetbegleitgesetzes 2011 trotz einer Vielzahl von Einwendungen bereits beschlossen wurde, sieht vor, dass – als Beitrag zur Budgetkonsolidierung - im Jahr 2012 der für Förderungen zur Verfügung stehende Betrag für Investitionen der Wasserversorgung und  Abwasserentsorgung stark reduziert wird und im Jahr 2013 die Fördermittel gänzlich gestrichen werden. Dies bewirkt zumindest eine Zurückstellung einer großen Anzahl von Projekten, und würde im Extremfall bedeuten, dass nach Entfall der 15%-igen Bundesförderung, den Wasserversorgern auch die derzeit gekoppelte 10%-ige Förderung des Landes (nach dem GIF-Gesetz) für dringend notwendige Investitionen fehlen würde. Eine solche Vorgangsweise bedeutet somit  eine Schwächung der gemeinnützigen Wasserversorger wie auch der burgenländischen Gemeinden sowie der Abwasserverbände, welche Betreiber der Kanalnetze und der Kläranlagen sind.

Der Obmann und der Vorstand der Plattform Wasser Burgenland sprechen sich ganz klar gegen die geplanten Maßnahmen aus und weisen darauf hin, dass durch den Wegfall der Förderungen der positive Lenkungseffekt in Richtung einer nachhaltigen Wasserwirtschaft verloren geht, und eine Finanzierung über den Bankensektor entsprechende Mehrkosten verursachen würde, die letztlich über die Wassergebühren auf die Kunden umgelegt werden müssten.
Die Alternative dazu wäre, die Bau- und Investitionsprogramme zu kürzen. Für diesen Fall wäre allerdings die Versorgungssicherheit mittelfristig nicht mehr im heutigen Ausmaß gewährleistet, da u. a. dringend notwendige Leitungserneuerungen zu kurz kämen. Welche Auswirkungen eine Rücknahme der Förderungen um 100 Prozent – vor allem aufgrund des damit verbundenen Hebeleffektes - auf die burgenländische Wirtschaft und damit auch auf die Beschäftigungssituation hätte, liegt auf der Hand. Es wird hier an die politischen Verantwortungsträger dringend appelliert die Änderungen nochmals anzupassen und vor allem für die Jahre 2013 und danach für die dringend erforderlichen Investitionen Förderungen in ausreichender Höhe bereit zu stellen.

Eisenstadt,  am  14. Feber 2011

Für die Plattform WASSER Burgenland
DI Dr. Helmut Herlicska - Obmann
Ing. Ernst Pauschenwein - 1. Obmann-Stv.
Ing. Robert Horvatits - 2. Obmann-Stv.  

 


Neues Mitglied für die Plattform Wasser Burgenland

Bei der Vorstandssitzung der Plattform Wasser Burgenland am 19.01.2011 wurde u.a.
auch das Aufnahmeansuchen des WV Stögersbachtal behandelt. Nach einem einstimmigen Beschluss heißt der Obmann der PWB, DI Dr. Helmut Herlicska, das neue Mitglied herzlich willkommen, lädt zur regen Mitarbeit ein und erklärt: "Es freut mich, dass sich die Mitgliederversammlung des in Markt Allhau beheimateten Wasserversorgers für ein Engagement in der PWB entschieden hat und die PWB damit weiter wächst."